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Der 1. "Herz-Jesu-Fußball-Cup" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: J. Kersting   
Sonntag, 01. Juni 2008 um 23:11

Langsam lichtet sich der Nebel über dem sagenumwobenen Struckenberg Stadion in Eilperfeld. Noch sieht man nur vereinzelt Personen umherlaufen, die emsig Tische, Bänke, Tore, Grillanlagen und Kartenhäuschen auf den rechten Platz rücken. Fußballspieler sieht man nur spärlich. Werden genug Mannschaften kommen, um an diesem denkwürdigen Turnier der Herz-Jesu-Gemeinde nach dem Siegerpokal zu greifen? Waren die Vorankündigungen zu knapp? War man enttäuscht, dass nur die Siegermannschaft zwei Wochen in die Karibik fahren durfte, sofern sie kein Tor kassieren würde? Wer weiß...

fussballcupJe näher der Zeitpunkt des ersten Anstoßes rückte, desto mehr füllte sich schließlich doch unversehens der Turnierplatz mit eifrigen Kämpfern in sportlichem Dress. Die Turnierleitung (Winfried Schmidt et al.) konnte nur unter Aufwand heftigster Anstrengungen die eingetroffenen Teams einteilen. Da waren sie nun, die ersten Heroen des Herz-Jesu-Fußball-Cups:
Die „Franzosen" ein hoch motiviertes Team aus Männern, Frauen und Kindern des Elsässer Viertels; die Christus-Players, berüchtigte Fußball-Cracks aus der Nachbargemeinde; die Warkotsch-Family, gefürchtet für ihr kompromissloses Spiel mit dem Ball; und nicht minder gefährlich die Recken des Lohoff-Teams, der Lichtblick Ki-Ga-Spieler, der Herz-Jesu-Messies, der Ruben-Spirit-Group sowie der BVB-Gedächtnis-Veteranen. Alle Teams mussten nun, geladen vor Ehrgeiz und Siegeswillen, jeder gegen jeden sein Bestes geben.
Der bedingungslos professionelle Charakter dieses harten Turniers wurde dadurch unterstrichen, dass insbesondere die jungen und weiblichen Mannschaftsstars sich als gnadenlose Vollstrecker der immer wieder reinprasselnden Tore erwiesen. So manche Kugel musste somit unter Tränen wieder hinter der Torlinie hervorgeholt werden. Einem jedoch blieben diese Tränen erspart. Der "Keeper des Turniers" wurde der sagenhafte Torwart der Christuskirche Knut Michael Leimann. Keinen einzigen Ball lies er während seiner Einsatzzeit hinter sich. Schade nur, dass er auch mal draußen gespielt hat, sonst hätte die Karibik gewunken...

Am Ende, nach stundenlangem Kampf der Giganten zeigte sich das Warkotsch-Family-Team als glorreicher Sieger auf dem 1. Platz. Das war eine große Freude, als unter dem frenetischen Jubel aller Fans der Mannschaftskapitän die Siegerurkunde in der Hand hielt und seine Spieler ein Bad in der Herz-Jesu-Schnuckerkiste nahmen (keine Karibik wegen Toreinbuße). Urkunde und Schnuckerbad erhielten jedoch auch alle Nachplatzierten, die diesen 1. Herz-Jesu-Cup zu einer großen Sache gemacht hatten. Die Turnierleitung sagt: "Vielen Dank für diesen schönen Turnier Tag. Der 2. Cup wird folgen"!

Aktualisiert am Freitag, 02. Januar 2009 um 23:24